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Pflegeberufe im Aufwind: Rekordzahlen zeigen den Wandel in der Ausbildung

In Deutschland starten so viele Menschen wie nie zuvor eine Pflegeausbildung. Die Reform von 2020 und neue Studienmöglichkeiten zeigen klare Wirkung: Der Pflegeberuf wird attraktiver, vielfältiger und zunehmend auch von Männern gewählt.

Mehr Menschen entscheiden sich für die Pflege

Die Pflegebranche erlebt derzeit eine erfreuliche Entwicklung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind aktuell rund 158.000 Menschen in der Pflegeausbildung – so viele wie noch nie zuvor. Im Jahr 2025 wurden über 64.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, ein Zuwachs von etwa acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders positiv: Immer mehr Männer entdecken die Pflege für sich. Ihr Anteil wuchs um 15 Prozent, auch wenn Frauen mit 71 Prozent weiterhin die Mehrheit bilden.

Die Reform von 2020 zeigt Wirkung

Ein entscheidender Grund für diesen Aufschwung ist die Reform der Pflegeausbildung im Jahr 2020. Damals wurden die bisher getrennten Ausbildungen zur Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege zu einem einheitlichen Berufsbild zusammengeführt. Diese sogenannte generalistische Pflegeausbildung bereitet Auszubildende darauf vor, Menschen aller Altersgruppen zu pflegen – von Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren. Das macht den Beruf vielseitiger und eröffnet mehr Beschäftigungsmöglichkeiten in Kliniken, Pflegeheimen oder ambulanten Diensten.

Das Bundesgesundheitsministerium bewertet die Reform als wichtigen Schritt, um den Pflegeberuf langfristig attraktiver zu gestalten und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Das Pflegestudium gewinnt an Bedeutung

Neben der Ausbildung wird auch das Pflegestudium beliebter. Seit dem sogenannten Pflegestudiumstärkungsgesetz von 2023 und der Einführung einer Vergütung im Jahr 2024 entscheiden sich zunehmend mehr junge Menschen für diesen Weg. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben im Jahr 2025 etwa 800 Studierende ein duales Pflegestudium begonnen. Insgesamt sind derzeit rund 1.800 Personen eingeschrieben.

Das duale Studium kombiniert theoretische Inhalte an Hochschulen mit Praxiserfahrungen in Pflegeeinrichtungen. Es schließt mit einem Bachelorabschluss ab und eröffnet vielfältige Karrierewege – etwa im Pflege- und Gesundheitsmanagement, in der Forschung oder in der Pflegepädagogik.

Wandel im Berufsbild und mehr Anerkennung

Die Entwicklung zeigt: Pflege wird zunehmend als zukunftssicherer und gesellschaftlich bedeutender Beruf wahrgenommen. Immer mehr junge Menschen schätzen nicht nur die Arbeitsplatzsicherheit, sondern auch die Sinnhaftigkeit, die dieser Beruf mit sich bringt. Förderprogramme und politische Maßnahmen unterstützen diese positive Entwicklung. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) begleitet Einrichtungen bei der Qualitätsentwicklung, während der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sich für bessere Rahmenbedingungen und faire Bezahlung starkmacht.

Wie iCARE Pflegekräfte auf ihrem Weg unterstützt

Für iCARE ist dieser Trend eine erfreuliche Bestätigung unseres täglichen Engagements. Wir bringen qualifizierte Pflegekräfte und Einrichtungen im Gesundheitswesen zusammen – ob in Kliniken, Pflegeheimen oder in der ambulanten Versorgung. Unser Ziel ist es, Menschen in der Pflege bestmöglich zu fördern, ihnen berufliche Perspektiven zu eröffnen und ihnen auf ihrem Karriereweg verlässlich zur Seite zu stehen.

Die aktuellen Zahlen machen Mut: Der Pflegeberuf gewinnt wieder an Ansehen und Beliebtheit. Immer mehr Menschen übernehmen Verantwortung, um mit Kompetenz und Herz für andere da zu sein – und iCARE begleitet sie dabei.

Quellen:


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